deen
deen

inno­gy und Kiwi­grid star­ten Zusam­men­ar­beit für IoT-basier­te Ener­gie­dienst­leis­tun­gen

  • Part­ner schlie­ßen Kon­zern­rah­men­ver­trag
  • Start­schuss einer Zusam­men­ar­beit für digi­ta­le Ener­gie­dienst­leis­tun­gen basie­rend auf einer IoT-Platt­form
  • Aus­bau des inter­na­tio­na­len Zukunfts­ge­schäfts für Pri­vat- und Gewer­be­kun­den

 

Die inno­gy SE hat jüngst einen stra­te­gi­schen Kon­zern­rah­men­ver­trag mit der Kiwi­grid GmbH geschlos­sen. Das Dresd­ner Unter­neh­men ent­wi­ckelt und betreibt eine modu­la­re und siche­re Platt­form für intel­li­gen­tes Ener­gie­ma­nage­ment. Kiwi­grid ist eines der füh­ren­den Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men im Bereich „Ener­gy IoT“ und wur­de im Febru­ar 2017 in die Lis­te der Glo­bal Clean­tech 100 auf­ge­nom­men.

Mit dem indus­tri­el­len Ener­gie-Moni­to­ring-Sys­tem „bit.B“ und dem Inno­va­ti­ons­pro­jekt für Elek­tro­mo­bi­li­tät „green­fu­el“ sind die ers­ten gemein­sa­men Pro­jek­te bereits gestar­tet. Wei­te­re Lösun­gen wer­den in den kom­men­den Mona­ten fol­gen, unter ande­rem in den Berei­chen Smart Home und der Ver­mark­tung von aggre­gier­ten Kleinst­fle­xi­bi­li­tä­ten.

Bereits heu­te sind über 1,3 Mil­lio­nen dezen­tra­le Erzeu­gungs­an­la­gen und Spei­cher­sys­te­me an die deut­schen Ver­teil­net­ze ange­schlos­sen. Sin­ken­de Prei­se für Solar- und Spei­cher­tech­no­lo­gi­en wer­den die­se Ent­wick­lung beschleu­ni­gen. Die Ener­gie­sys­te­me ver­la­gern sich damit zum End­kun­den; die Wert­schöp­fung im Ener­gie­markt wird kom­ple­xer. inno­gy sieht in die­sem his­to­ri­schen Wan­del der Ener­gie­wirt­schaft gro­ße Wachs­tums­chan­cen für das Ener­gie­dienst­leis­tungs­ge­schäft. Die Part­ner­schaft mit der Kiwi­grid GmbH wird hier­bei eine zen­tra­le Rol­le spie­len.

Mar­tin Herr­mann, ver­ant­wort­li­cher Vor­stand Ver­trieb der inno­gy SE: „Durch die Zusam­men­ar­beit mit Kiwi­grid setzt inno­gy auf Zukunfts­tech­no­lo­gie. Auch die Ener­gie­wirt­schaft wird zuneh­mend digi­ta­ler. Auto­ma­ti­sie­rung und Robo­to­ri­sie­rung machen Abläu­fe ein­fa­cher – auch für unse­re Kun­den.“

Das Ver­net­zen von Mil­lio­nen klei­ner dezen­tra­ler Ener­gie­an­la­gen zu einem „Inter­net der Din­ge“ ist eine der größ­ten tech­ni­schen Her­aus­for­de­run­gen der Ener­gie­wen­de. Kiwi­grid gehört hier welt­weit zu den füh­ren­den Unter­neh­men. „Unse­re Hard- und Soft­ware ver­steht über 1.000 ver­schie­de­ne Gerä­te­ty­pen aller bekann­ten Her­stel­ler. Dazu gehö­ren in ers­ter Linie Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen, Bat­te­rie­spei­cher und Lade­sta­tio­nen für Elek­tro­fahr­zeu­ge, aber auch steu­er­ba­re Groß­ver­brau­cher wie Wär­me­pum­pen und Nacht­spei­cher­hei­zun­gen. Auf unse­rer Platt­form mana­gen wir bereits über eine hal­be Mil­li­on Daten­punk­te ange­bun­de­ner dezen­tra­ler Gerä­te. Gemein­sam mit inno­gy wer­den wir die­se Daten in ska­lier­ba­re Geschäfts­mo­del­le über­set­zen“, sagt Kiwi­grid-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Her­tel. „Dabei gewähr­leis­ten wir Ende-zu-Ende-Sicher­heit – ange­fan­gen bei der Anbin­dung der Gerä­te in Gebäu­den, über unse­re Cloud­in­fra­struk­tur bis hin zu Kun­den­ap­pli­ka­ti­on.“

Getrie­ben von der Dezen­tra­li­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung erlebt die Bran­che der­zeit ein wei­te­res Phä­no­men: die Sek­to­ren Strom, Mobi­li­tät und Wär­me ver­schmel­zen. Der Ener­gie­markt wird dadurch neu defi­niert. inno­gy und Kiwi­grid adres­sie­ren die­sen Mega­trend, indem sie die sek­tor­spe­zi­fi­schen Tech­no­lo­gi­en intel­li­gent mit­ein­an­der ver­net­zen. „Genau das ist mit unse­rer IoT-Platt­form und unse­ren Soft­ware­lö­sun­gen mög­lich“, sagt Tim Ulb­richt, Geschäfts­füh­rer für die Berei­che Pro­dukt, Ver­trieb und Mar­ke­ting bei Kiwi­grid. „Wir wol­len inno­gy dabei hel­fen, markt­rol­len- und sek­to­ren­über­grei­fend neue inno­va­ti­ve Ener­gie­dienst­leis­tun­gen zu ent­wi­ckeln und inter­na­tio­nal zu ver­mark­ten“, so Ulb­richt wei­ter.

Eines der ers­ten gemein­sa­men Pro­jek­te ist inno­gys indus­tri­el­les Ener­gie-Moni­to­ring-Sys­tem „bit.B“. Die­ses wird auf die Kiwi­grid­platt­form migriert. „bit.B“ ist ein Pro­zess- und Ener­gie­mo­ni­to­ring­sys­tem für Gewer­be­be­trie­be und Indus­trie­un­ter­neh­men im Sin­ne der DIN EN ISO 50001. Mit­tels Sen­so­ren wer­den ver­schie­de­ne Daten wie Pro­duk­ti­ons-, Umwelt- oder Ener­gie­da­ten auf Maschi­nen­ebe­ne oder in Haupt- und Unter­ver­tei­lun­gen erho­ben, mit­ein­an­der ver­knüpft und aus­ge­wer­tet. Ziel ist es, den Unter­neh­men Erkennt­nis­se zu lie­fern, um die Ener­gie­ef­fi­zi­enz zu erhö­hen und Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se zu opti­mie­ren. Das Sys­tem ist fle­xi­bel ein­setz­bar; die Refe­ren­zen rei­chen vom inter­na­tio­na­len Rei­fen­pro­du­zen­ten über Hotel­le­rie­be­trie­be bis hin zum regio­na­len Schuh­fi­lia­lis­ten. Gemein­sam mit Kiwi­grid soll das Sys­tem um intel­li­gen­te Akto­ren erwei­tert wer­den, um damit unter ande­rem Spit­zen­last­ma­nage­ment und sola­re Eigen­ver­brauchs­op­ti­mie­rung zu ermög­li­chen.

Mit bit.b erhal­ten unse­re Kun­den deut­lich mehr Trans­pa­renz über ihre Betriebs­pro­zes­se. Das Sys­tem ist ein­fach und schnell zu instal­lie­ren und zeigt rasch Ergeb­nis­se in Euro und Cent. Dies hat bereits vie­le Kun­den über­zeugt“, sagt inno­gy-Vor­stand Mar­tin Herr­mann.

Beim zwei­ten Pro­jekt han­delt es sich um inno­gys For­schungs- und Ent­wick­lungs­pro­jekt „green­fu­el“. Unter ande­rem arbei­tet das For­schungs­team an der intel­li­gen­ten Ein­bin­dung von Elek­tro­fahr­zeu­gen ins Strom­netz. Kon­kret han­delt es sich um Elek­tro­fahr­zeu­ge mit einer Metha­nol­brenn­stoff­zel­le als Reich­wei­ten­ver­län­ge­rer. Kiwi­grid hat hier­für eine bidi­rek­tio­na­le Lade­lö­sung ent­wi­ckelt („vehi­cle to home“). Damit kann das Fahr­zeug zum Bei­spiel zu Hau­se aus der eige­nen Solar­an­la­ge gela­den wer­den. Soll­te gera­de kei­ne Son­ne schei­nen, kann das Fahr­zeug wie­der­um das Haus mit Strom ver­sor­gen, der aus der Metha­nol­brenn­stoff­zel­le gewon­nen wird. Bidi­rek­tio­na­les Laden auf der Basis von Netz­zu­stands­si­gna­len sowie kom­ple­xer Erzeu­gungs- und Ver­brauchs­pro­gno­sen wird ein ent­schei­den­der Erfolgs­fak­tor für die erfolg­rei­che Inte­gra­ti­on von Elek­tro­fahr­zeu­gen in die Strom­net­ze sein.

Seit Anfang des Jah­res besitzt inno­gy Antei­le am Dresd­ner Soft­ware­un­ter­neh­men. Mit dem Kon­zern­rah­men­ver­trag wird die Zusam­men­ar­beit ver­tieft. inno­gy plant die auf der Kiwi­grid-Platt­form ent­wi­ckel­ten Pro­duk­te auch in ihren inter­na­tio­na­len Märk­ten aus­zu­rol­len.

 

Bild: Carl-Ernst Gies­ting (Lei­ter B2B inno­gy SE), Tim Ulb­richt (Geschäfts­füh­rer Kiwi­grid), Mar­tin Herr­mann (COO Ver­trieb inno­gy SE), Cars­ten Bether (Bei­rat und Grün­der Kiwi­grid) und Mat­thi­as Her­tel (Geschäfts­füh­rer Kiwi­grid) im Ser­vice- und Ope­ra­ti­ons­be­reich der Kiwi­grid GmbH (v.l.n.r.)

 

Über die inno­gy SE

Die inno­gy SE ist eines der füh­ren­den deut­schen Ener­gie­un­ter­neh­men mit einem Umsatz von rund 44 Mil­li­ar­den Euro (2016), mehr als 40.000 Mit­ar­bei­tern und Akti­vi­tä­ten in 16 euro­päi­schen Län­dern. Mit ihren drei Geschäfts­fel­dern Netz & Infra­struk­tur, Ver­trieb und Erneu­er­ba­re Ener­gi­en adres­siert die inno­gy SE die Anfor­de­run­gen einer moder­nen dekar­bo­ni­sier­ten, dezen­tra­len und digi­ta­len Ener­gie­welt. Im Zen­trum der Akti­vi­tä­ten von inno­gy ste­hen unse­re 23 Mil­lio­nen Kun­den. Die­sen wol­len wir inno­va­ti­ve und nach­hal­ti­ge Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen anbie­ten, mit denen sie Ener­gie effi­zi­en­ter nut­zen und ihre Lebens­qua­li­tät stei­gern kön­nen. Die wich­tigs­ten Märk­te sind Deutsch­land, Groß­bri­tan­ni­en, die Nie­der­lan­de und Bel­gi­en sowie eini­ge Län­der in Mit­tel­ost- und Süd­ost­eu­ro­pa, ins­be­son­de­re Tsche­chi­en, Ungarn und Polen. Bei der Strom­erzeu­gung aus erneu­er­ba­ren Ener­gi­en ist inno­gy mit einer Kapa­zi­tät von ins­ge­samt 3,7 Giga­watt auch außer­halb die­ser Regio­nen aktiv, z. B. in Spa­ni­en, Ita­li­en und der MENA-Regi­on (Midd­le East, North Afri­ca). Als Inno­va­ti­ons­füh­rer bei Zukunfts­the­men wie eMo­bi­li­ty sind wir an den inter­na­tio­na­len Hot­spots der Tech­no­lo­gie­bran­che wie im Sili­con Val­ley, in Tel Aviv, Lon­don oder Ber­lin ver­tre­ten. Wir ver­bin­den das brei­te Know-how unse­rer Ener­gie­tech­ni­ker und Inge­nieu­re mit digi­ta­len Tech­no­lo­gie­part­nern – vom Start-up bis zum Groß­kon­zern. Mit geplan­ten Inves­ti­tio­nen von 6,5 bis 7,0 Mil­li­ar­den Euro im Zeit­raum von 2017 bis 2019 bau­en wir den Ener­gie­markt der Zukunft und trei­ben die Ener­gie­wen­de vor­an. inno­gy ist bunt, fle­xi­bel, vol­ler Ener­gie – let’s inno­gi­ze! Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter www.innogy.com

Pres­se­kon­takt: Klaus Schul­te­braucks, Group Media Rela­ti­ons, Pres­se­spre­cher, T +49 231 438‑2937, klaus.schultebraucks@innogy.com

 

Über die Kiwi­grid GmbH

Die Soft­ware­lö­sun­gen von Kiwi­grid hel­fen Ener­gie­ver­sor­gern, Her­stel­lern von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und Bat­te­rie­spei­chern, Auto­mo­bil­her­stel­lern sowie Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men, das Poten­zi­al dezen­tra­ler Ener­gie­res­sour­cen und digi­ta­ler Tech­no­lo­gi­en voll aus­zu­schöp­fen. Kiwi­grids Lösun­gen opti­mie­ren die Nut­zung sola­rer Ener­gie, ebnen den Weg für Elek­tro­mo­bi­li­tät und erhö­hen die Ener­gie­ef­fi­zi­enz in Gebäu­den und Pro­duk­ti­ons­stät­ten. Auf der Basis von Kiwi­grids intel­li­gen­ter Mess­in­fra­struk­tur las­sen sich zudem Kleinst­fle­xi­bi­li­tä­ten zur Sta­bi­li­sie­rung der Ver­teil­net­ze oder zur Glät­tung von Bilanz­krei­sen ver­wer­ten. Die 2011 gegrün­de­te Kiwi­grid GmbH beschäf­tigt heu­te über 140 Mit­ar­bei­ter aus ver­schie­de­nen Tei­len der Welt. Seit­dem hat sich das Unter­neh­men eine reich­hal­ti­ge Exper­ti­se für Ener­gie im Inter­net der Din­ge und intel­li­gen­tem Ener­gie­ma­nage­ment auf­ge­baut. Kiwi­grid ist auf die­sen Gebie­ten eines der füh­ren­den Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men der Welt und wur­de im Febru­ar 2017 in die Lis­te der Glo­bal Clean­tech 100 auf­ge­nom­men. AQTON SE, LG Elec­tro­nics und inno­gy SE bil­den als stra­te­gi­schen Gesell­schaf­tern ein star­kes Fun­da­ment. Zu ihren Kun­den zählt das Dresd­ner Unter­neh­men – neben inno­gy und LG Elec­tro­nics selbst – unter ande­rem envi­aM, Stadt­wer­ke Düs­sel­dorf, die Lech­wer­ke, MIT­NETZ Strom, Vat­ten­fall, E.ON, BMW, SOLAR­WATT, SHARP und Ori­gin Ener­gy. Dar­über hin­aus arbei­tet Kiwi­grid eng mit über 50 der füh­ren­den Her­stel­ler von dezen­tra­len Ener­gie­an­la­gen zusam­men.

Pres­se­kon­takt: Dani­el Küh­ne, Head of Mar­ke­ting, T +49 351 50 195 0121, daniel.kuehne@kiwigrid.com